Ultraschall (Sonographie)

Die Methode

Die Sonographie ist ein bildgebendes Verfahren, das mittels Schallwellen Strukturen des Körpers abbilden kann. Zur Erstellung eines Sonogramms werden Ultraschallimpulse auf das zu untersuchende Gewebe gerichtet. Die Schallwellen werden je nach Dicke und Dichte des untersuchten Organs unterschiedlich stark reflektiert und erzeugen so Strukturbilder, mit deren Hilfe der Arzt eine Diagnose stellen kann.

Menschliches Gewebe wird bei der Ultraschalldiagnostik nach ihrer so genannten Echogenität, also ihres Streuungs- bzw. Reflexionsvermögens, beurteilt und entsprechend im Sonogramm angezeigt. Eine geringe Echogenität von weichen oder mit Flüssigkeit gefüllten Organen wie Schilddrüse oder Leber werden sehr gut im Ultraschall abgebildet, wohingegen ein hohes Reflexionsvermögen von festen bzw. luftgefüllten Strukturen die Darstellung erschwert oder unmöglich macht (z.  B. Lunge, Magen-Darm).

Wichtige Anwendungsgebiete der Sonographie sind Schilddrüse, Hoden, Herz, Nieren, Gallenblase und Leber.

Die Geräte

Das DTZ Berlin verfügt an beiden Standorten über mehrere Ultraschallgeräte, die sich in erster Linie hinsichtlich ihrer Schallköpfe unterscheiden.

Allen Geräten gemein ist die klare Darstellung anatomischer Grenzen sowie ein erstklassiger Gewebekontrast. Dank der hohen Kontrastauflösung und klaren Herausarbeitung der Gefäße können Struktuveränderungen von Organen schnell und sicher beurteilt werden.


Abb.: Multiple solide Schilddrüsenknoten

Diagnostik

  • Bestimmung der Organgröße und Detektion von knotigen oder zystischen Veränderungen

Therapie

  • Einsatz in der Nadelführung zur therapeutischen Punktion von Zysten