CT

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Verfahren, das in der medizinischen Diagnostik und Therapie zum Einsatz kommt. Diese Methode nutzt die Röntgentechnik, um Schnittbilder vom menschlichen Körper anzufertigen. Dabei können im Gegensatz zu konventionellen Röntgenaufnahmen neben Knochen und anderen festen Strukturen auch Weichteilgewebe zuverlässig abgebildet werden.

Der Patient wird bei dieser Technik von einer rotierenden Röntgenröhre entlang der Körperachse angefahren. Dies ermöglicht es, anders als bei herkömmlichen Röntgenbildern, aus allen Richtungen Schicht für Schicht Aufnahmen zu machen. Jede Veränderung der Struktur im menschlichen Körper kann so nichtinvasiv und schnell beurteilt werden.

Neben dem rein diagnostischen Einsatz der CT wird dieses Verfahren auch zur Therapieplanung gut- und bösartiger Erkrankungen angewandt. Die Strahlendosis ist hier wesentlich geringer (Low-dose-CT), da die Aufnahmen ausschließlich der Patientenlagerung oder etwa der Planung einer Schmerzbestrahlung dienen und somit keine diagnostische Aussagekraft besitzen müssen.

Zur genaueren Darstellung kommt meist Kontrastmittel zum Einsatz. So können Strukturen wie z. B. Blutgefäße detailgenauer abgebildet werden.

Am DTZ in Berlin-Friedrichshain stehen 2 CT-Geräte zur Verfügung (6 und 64 Zeilen), die in die Hybridbildgebung mit PET oder SPECT eingebunden sind, jedoch auch ohne die molekularen Verfahren eingesetzt werden können. Zusaätzlich kommt ein modernes 16-Schicht-Multislice-CT  zum Einsatz.

Diagnostik

  • Schädel-, Hals-, Thorax- und  Abdomenerkrankungen
  • Herz-CT zur Detektion  kalzifizierter Plaques und Koronarstenosen
  • Kalziumscoring zur Bestimmung des koronaren Risikos
  • Detektion gutartiger degenerativ-entzündlicher Gelenkerkrankungen

Therapie

  • Lasergestützte Planungsbilder für die Tumor- und Schmerzbestrahlung
  • Entscheidungshilfe für medikamentöse vs. Kathetertherapie