CT

Die Methode

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgeben-des Verfahren, das auf Basis der Röntgentechnik Schnittbilder vom menschlichen Körper anfertigt. Der Patient wird bei dieser Technik von einer rotierenden Röntgenröhre entlang der Körperachse umfahren. Dies ermöglicht es, anders als bei herkömmlichen Röntgenbildern, aus allen Richtungen Schicht für Schicht Aufnahmen zu machen. Jede Veränderung der Struktur im menschlichen Körper kann so nicht- invasiv und schnell beurteilt werden.

Zusätzlich zum diagnostischen Einsatz wird die CT auch zur Therapieplanung gut- und bösartiger Erkrankungen angewandt. Die Strahlendosis ist hier wesentlich geringer (Low-dose-CT), da die Aufnahmen ausschließlich der Patientenlagerung oder etwa der Planung einer Schmerzbestrahlung dienen und somit keine diagnostische Aussagekraft besitzen müssen. Um Strukturen wie z. B. Blutgefäße detailgenauer abbilden zu können, wird zudem oft Kontrastmittel eingesetzt.

Die Geräte

Im DTZ am Frankfurter Tor und am OZB kommen mehrere CT-Geräte zum Einsatz, die entweder als Einzelgerät oder im Verbund mit

der SPECT- bzw. PET-Bildgebung zur Verfügung stehen. Dank der hohen Auflösung können gestochen scharfe Aufnahmen von Babys bis zu adipösen Patienten gewonnen werden.

Ein CT-Gerät wurde speziell für die Brachytherapie installiert, um bei höchster Auflösung und mit einem flexiblen, drehbaren Tisch die Strahlenquellen beson- ders exakt in die Krebszellen einbringen zu können.


Abb.: CT Abdomen mit einem großen Nierenzellkarzinom rechts und Knochenmetastasen am Becken beidseits

Diagnostik

  • Schädel-, Hals-, Thorax- und  Abdomenerkrankungen
  • Kalziumscoring zur Bestimmung des koronaren Risikos
  • Detektion gutartiger degenerativ-entzündlicher Gelenkerkrankungen

Therapie

  • Planungsbilder für die Tumor- und Schmerzbestrahlung
  • Entscheidungshilfe für medikamentöse vs. Kathetertherapie