MRT

Die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper. Dies geschieht mithilfe von Magnetfeldern, die von außen Teile von Atomkernen (Protonen) im menschlichen Körper so anregen, dass sie Energie aussenden. Diese Energie kann das Gerät empfangen und als Schnittbilder des Körpers interpretieren.

Da unterschiedliches Gewebe auf unterschiedliche Art angeregt wird und Energie abgibt, lassen sich krankhafte Prozesse sehr exakt von gesundem Gewebe unterscheiden. Im Gerät wird dabei keine Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt. Typisches Anwendungsfeld der MRT ist die nichtinvasive Darstellung von Gewebekontrasten, womit sich z. B. pathologische Befunde wie etwa Tumorerkrankungen abklären und genau charakterisieren lassen.

Das Verfahren eignet sich darüber hinaus speziell für Untersuchungen von Weichteilen, Gehirngewebe, Rückenmark und Bandscheiben.

Diagnostik

  • Detektion und Charakterisierung von pathologischen Befunden
  • Darstellung von Gewebekontrasten
  • Alzheimerdiagnostik

Therapie

  • Entscheidungshilfe bei neurologischen, orthopädischen (Gelenke), viszeralen Fragestellungen
  • Planungs-MRT