Konventionelles digitales Röntgen

Die Methode

Die Röntgendiagnostik ist ein nach dem Erfinder der Röntgenstrahlen Wilhelm Conrad Röntgen benanntes weitverbreitetes bildgebendes Verfahren, bei dem ein Körper „durchleuchtet“ wird. Dabei werden Erkrankungen, wie z. B. Knochenbrüche, sichtbar, die der Arzt anhand der erzeugten Bilder beurteilen kann.

Häufigste Untersuchung ist die des Brustkorbs (Thoraxaufnahme), mit deren Hilfe Erkrankungen

  • der Lunge (z. B. Lungenentzündung, Pneumothorax),
  • der Rippen und der Wirbelsäule  (z. B. Brüche, Knochenfehlstellung),
  • des Zwerchfells (z. B. Hernie),
  • des Herzens (z. B. Perikarditis) und des Mediastinums (Erkrankungen der Aorta, vergrößerte Lymphknoten)

diagnostiziert werden können. Es sind jedoch ebenso Untersuchungen des Skeletts oder des Magen-Darm-Trakts möglich. Die konventionelle Röntgendiagnostik kann nativ oder mit einem Kontrastmittel durchgeführt werden.

Die Geräte

Sowohl im DTZ am Frankfurter Tor als auch am OZB gibt es die Möglichkeit von Röntgenuntersuchungen.

Bei den Geräten handelt es sich um Hochfrequenz-Röntgengeneratoren mit kurzen Aufnahmezeiten und einer Belichtungsautomatik zur Bestimmung der optimalen Bildschwärzung. Die Bilder können digital erzeugt und ggf. für die bessere Beurteilung nachbearbeitet werden (z. B. Aufhellung oder Kantenschärfung).


Abb.: Beckenübersicht – TEP-Hüftgelenk und verkalktes Uterusmyom

Diagnostik

  • Diagnostik pathologischer oder traumatischer Veränderungen des Skeletts und der Thorax-
    organe, z. B. der Lunge
  • Nachweis kalzifizierter Strukturen, z. B. Gallen- oder Nierensteine