Konventionelles Röntgen

Das konventionelle Röntgen (Radiographie) ist ein wichtiges Standbein der bildgebenden Diagnostik. Häufigste Untersuchung ist die des Brustkorbs (Thoraxaufnahme), mit deren Hilfe Erkrankungen der Lunge (z. B. Lungenentzündung, Pneumothorax), der Rippen und der Wirbelsäule (z. B. Brüche, Knochenfehlstellung), des Zwerchfells (z. B. Hernie), des Herzens (z. B. Perikarditis) und des Mediastinums (Erkrankungen der Aorta, vergrößerte Lymphknoten) diagnostiziert werden können. Es sind jedoch ebenso Untersuchungen des Skeletts oder des Magen-Darm-Trakts möglich. Die konventionelle Röntgendiagnostik kann nativ oder mit einem Kontrastmittel durchgeführt werden.

Besonderheiten des digitalen Röntgen

Beim digitalen Röntgen wird die Information auf indirektem Wege auf Speicherleuchtstofffolien gespeichert und anschließend mittels Laserscanner in Bildinformationen umgewandelt. Dadurch kann die Strahlendosis um bis zu 70% bei gleichbleibend hoher Bildqualität reduziert werden.

Da die Bilddaten nun digital vorliegen, können sie nachbearbeitet, archiviert, computergestützt Analysiert und auf digitalem Wege versendet werden.

Wir führen digitales Röntgen an unserem Thoraxarbeitsplatz, in der Skelettdiagnostik und mit unserem Durchleuchtungsgerät durch. Damit bieten wir das gesamte diagnostische Spektrum der Radiographie.

Diagnostik

  • Diagnostik pathologischer oder traumatischer Veränderungen des Skeletts und der Thoraxorgane, z. B. der Lunge
  • Nachweis kalzifizierter Strukturen, z. B. Gallen- oder Nierensteine

Therapie

  • Entscheidungshilfe in Bezug auf pulmologische, orthopädische oder nuklearmedizinische Therapiemaßnahmen